Verfahrenstechnik

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In der Abgas Verbrennungsanlage eines großen Chemieunternehmens, das Vinylchlorid herstellt, galt es, die Abgasmenge so präzise wie möglich zu messen.

Weitere Anforderungen für den Durchflussmesser waren wie folgt:

  • Gasart: HCl Gas feucht bis nass
  • Temperatur: min. 20, nom. 80; max. 180 [°C]
  • Druck: 1,15 bara
  • Dichte: 1790 kg/m³
  • Messbereich: 100 - 2000 Nm³/h (20 : 1)
  • Nennweite: 8" (DN 200)
  • Ein- und Auslaufstrecken: praktisch nicht vorhanden
  • Permanenter Druckverlust: Kleinstmöglich !
  • Geforderte Materialien: Teflonbeschichteter Stahl oder Tantal

 

Als ersten Lösungsansatz betrachtete der Anlagenbauer die Möglichkeiten der Staudruck-Messsonden, die jedoch schnell aufgrund der minimalen Wirkdrücke ausschieden, unter Betrachtung der geforderten Messspanne von 20:1. Die Untersuchung der Möglichkeiten mit anderen bekannten Messverfahren führte ebenfalls nicht zum Erfolg. Andere Differenzdruck-Messverfahren schieden aus Gründen wie - permanenter Druckverlust zu hoch ; Betriebstemperatur zu hoch ; Messspanne 20 :1 nicht erreichbar ; geforderte Materialien nicht realisierbar ; erforderliche Ein- und Auslaufstrecken nicht vorhanden - aus.

Als einziges vielversprechendes System blieb der V-Konus Durchflussmesser der Firma Schwing Verfahrenstechnik GmbH übrig.

Nach detaillierter Klärung aller Fragen erklärte sich der Hersteller bereit, ein Gerät aus Tantal zu fertigen, was sowohl aufgrund der fertigungstechnischen Anforderungen als auch wegen der enorm hohen Kosten nicht gerade unproblematisch war. Eine teflonbeschichtete Version schied aus fertigungstechnischen Gesichtspunkten aus.

Der Anlagenbauer akzeptierte unter Kenntnis seiner enormen Anforderungen an die Messung den hohen Preis. Das Gerät wurde vom Hersteller mit Wasser kalibriert und die somit erzielten Koeffizienten auf den Gaseinsatz umgerechnet. Das Gerät wurde dann noch einmal auf einem anerkannten Prüfstand mit Gas überprüft. Die erzielten Ergebnisse bestätigten sowohl die Spezifikationen des Herstellers als auch die beim Hersteller mit Wasser ermittelten Kalibrierdaten.

Das Gerät wurde dann mit drei parallelgeschalteten Differenzdrucktransmittern eines namhaften Herstellers installiert und in Betrieb genommen. Das Gerät ist nunmehr seit einigen Jahren in störungslosem Betrieb und arbeitet zur vollsten Zufriedenheit aller beteiligten Parteien.

v konus 112011

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